Der erste Schritt zur Gästeliste

Erste Schritte zur Gästeliste

„Wen lade ich zur Hochzeit aller ein?“ Das ist ein Gedanke, der allen Brautpaaren ziemlich zeitig im Hochzeitsplanungs-Prozess in den Sinn kommt. Schließlich muss man diese Frage zumindest grob beantwortet haben, um sich auf die Suche nach einer Hochzeitslocation machen zu können. Aber bleiben wir am Anfang.

Welche Gedanken muss man sich denn als Brautpaar überhaupt bei der Erstellung der Gästeliste für die Hochzeit machen? Die Antwort habe ich hier:

4 Fragen, die man sich vor der Erstellung der Hochzeits-Gästeliste stellen sollte:

Wer bezahlt die Hochzeit?

Je mehr Sponsoren einem als Brautpaar zur Verfügung stellen, desto mehr muss man sich auf Mitspracherecht gefasst machen. Sprich: Unterstützen Mama und Papa euer Fest finanziell mit, werden sie es wohl als selbstverständlich ansehen, ihre Wunschgäste vorzuschlagen.

Wie hoch ist euer Hochzeitsbudget?

Alles steht und fällt mit der Höhe des Hochzeitsbudgets. Überlegt euch daher vorab wie viel ihr für die Verköstigung eurer Gäste ausgeben möchtet und könnt. Dividiert durch die Anzahl der Gäste ergibt sich eine pro-Kopf-Ausgabe. Vergleicht mit Menü- bzw. Cateringangeboten, ob diese Zahl realistisch ist.

Wie groß ist die Location?

Wenn euch schon eine Location ins Auge gestochen ist, klärt ab, wie viele Gäste sie beherbergen kann. Tipps zur Suche nach dem perfekten Hochzeitsort findet ihr in dem Beitrag „Auf der Suche nach der perfekten Location„.

Auf welche Gäste möchte ich verzichten?
  • Familie: Familien-Mitglieder x-ten Grades, die wir womöglich im Kindergartenalter zum letzten Mal gesehen haben oder Großtanten und -onkel, zu denen nur mehr die Eltern Kontakt halten – darf ich sie NICHT einladen? Mein Gedanke hierzu ist: Wie würde man sich selbst fühlen, wenn man zu deren Feierlichkeiten nicht eingeladen wäre? Wenn es einen kalt lässt, dann wird es andersrum wohl genauso sein.
  • Arbeitskollegen: Ihr möchtet sie an eurem großen Tag teilhaben lassen, aber nicht in vollem Ausmaß? Dann besteht in Österreich immer noch die Möglichkeit, sie zumindest zur Trauung und Agape einzuladen. Außer sie zählen schon zu guten Freunden, die ohnehin zur gesamten Hochzeit eingeladen werden. Überlegt euch, wie viel Zeit ihr für sie tatsächlich haben werdet. Viel quatschen wird nicht möglich sein, daher ist die Frage, ob man es dann mit der Einladung nicht gleich sein lässt.
  • Kinder: Es gibt Vor- und Nachteile, wenn eure Gäste ihre Kinder auf eure Hochzeit mitnehmen. Je nachdem wie ihr darüber denkt, kommuniziert es bitte rechtzeitig an eure Gäste.
  • +1: Das +1 umfasst hier nur Single-Personen (keine Verheirateten, Verlobten und Gäste in festen Partnerschaften). Ihr müsst für euch entscheiden, ob ihr all euren Single-Gästen die Möglichkeit geben möchtet, jemanden mitzunehmen, auch wenn ihr diese Personen womöglich selbst gar (noch) nicht kennt.

 

Beitragsbild: Solopreneur Side Kick

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